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Redaktionelle Leitung:
Kerstin Depmer, CGC - Cramer-Gesundheits-Consulting GmbH
Die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) ist eine seltene und schwerwiegende Erkrankung. Ohne Therapie schreitet die Erkrankung rasch voran und führt zum Tod durch Rechtsherzversagen. Mit geeigneten Medikamenten, die mittlerweile auch für frühe Krankheitsstadien (NYHA-Klasse II) zugelassen sind, kann die Krankheitsprogression verlangsamt werden. Eine wesentliche Neuerung der aktualisierten europäischen Leitlinien ist die Betonung der zielgerichteten Therapie. Entscheidend ist die Festlegung solcher Ziele für die Steuerung der Therapie, insbesondere für die Entscheidung, ob und wann eine Kombinationstherapie erforderlich wird. Welche Behandlungsziele sinnvoll sind, dazu geben die Leitlinien konkrete Empfehlungen. Zwecks Optimierung der Therapie sollte der klinische Status der Patienten alle drei bis sechs Monate reevaluiert werden.
Zielgruppe:
- Kardiologen
- Pneumologen
- Internisten
- Hausärzte
Lernziele:
Fachkompetenz in der Behandlung der PAH gemäß den aktuellen Leitlinien, den festzulegenden Therapiezielen und ihrer regelmäßigen Evaluation, Wissen über die aktuell vorhandenen Therapieoptionen und deren Rationale für den Einsatz bei PAH.
Lerninhalte – Übersicht:- Prävalenz der PAH
- Hämodynamische Definition der PAH
- Pathophysiologische Aspekte der PAH
- Therapeutische Optionen
- Zielorientierter Therapiealgorithmus
Zertifiziert bis: 04.07.2012
Erreichbare CME-Punkte: 2
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