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Redaktionelle Leitung:
Kerstin Depmer, CGC - Cramer-Gesundheits-Consulting GmbH
Die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) ist eine seltene, aber schwerwiegende Erkrankung. Ohne Therapie schreitet die Erkrankung rasch voran und führt zum Tod durch Rechtsherzversagen. Mit geeigneten Medikamenten, die mittlerweile auch für frühe Krankheitsstadien (NYHA-Klasse II) zugelassen sind, kann die Krankheitsprogression verlangsamt werden. Problematisch ist die immer noch recht späte Diagnosestellung, häufig erst in NYHA-Stadium III oder IV. In dieser Klausur wird daher der Fokus auf die Diagnostik gemäß den aktuellen ESC /ERS - Leitlinien gelegt. Die Echokardiographie ist heute als entscheidendes nichtinvasives Diagnostikum etabliert. Sie wird bei Verdacht auf PAH und zum Screening von Risikogruppen eingesetzt. Allerdings kann sie nicht die Rechtsherzkatheteruntersuchung ersetzen, die den Goldstandard der Diagnostik und der hämodynamischen Beurteilung mit prognostischer Relevanz darstellt. Zunehmendes Gewicht gewinnen bildgebende Verfahren, insbesondere bei therapeutisch relevanten Differenzialdiagnosen, wie z.B. bei der PH aufgrund chronischer Thromboembolien.
Zielgruppe:
- Kardiologen
- Pneumologen
- Internisten
- (Hausärzte)
Lernziele:
Fachkompetenz in der Definition, Klassifikation und Diagnostik der PAH gemäß den aktuellen ESC / ERS - Leitlinien, Fachwissen hinsichtlich der klinischen Symptomatik, der Pathogenese-Hypothesen und der Pathophysiologie.
Lerninhalte - Übersicht:- Definition und Klassifikation der PAH
- Inzidenz der PAH
- Pathogenese und Pathophysiologie der PAH
- Symptomatik
- Diagnostik der PAH
- Verlaufsbeurteilung und Evaluation von Therapieeffekten
Zertifiziert bis: 04.07.2012
Erreichbare CME-Punkte: 2
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